HAu.S ist Kooperationspartner bei Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau (DigiWertBau)

Die Konsortialprojektpartner, bestehend aus fünf Unternehmen der Bauwirtschaft, zeichnen sich dadurch aus, dass Planungsleistungen und die anschließenden Ausführung in Kooperation aus einer Hand angeboten werden. Begleitet wird das Projekt von den Thüringer Hochschulen Bauhaus-Universität Weimar und der Fachhochschule Erfurt. Im Fokus steht das digitale Building Information Modeling (BIM). Dabei handelt es sich um eine gemeinschaftliche Arbeitsmethodik auf Grundlage eines bauteilorientiertem 3D-Modells, dass mit Informationen und Daten für den gesamten Lebenszyklus versehen ist. Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren werden so Informationen zur Entwicklung von Projekten und der teilnehmenden Partner erhoben. Das Ziel ist den Lebenszyklus von Bauprojekten, infolge einer digitalisierten Wertschöpfungskette und unter Betrachtung von Faktoren, wie z.B. der eigenen Organisationsstruktur, positiv zu beeinflussen. Außerdem sollen die Kommunikationsprozesse zwischen den Projektbeteiligten erleichtert werden. Der Freistaat Thüringen fördert dieses ambitionierte Projekt mit rund 200.000 Euro.

 

Über DigiWertBau

Im Rahmen des Thüringer Kooperationsprojektes »Digitalisierung Wertschöpfungskette Bau« (DigiWertBau) sollen mithilfe von 3D-Modellierungssoftware ausgewählte Arbeitsprozesse in kleineren und mittelständischen Unternehmen digitalisiert und somit vereinfacht und verlässlicher gemacht werden.

Ansatz des Projektes ist die Stärkung und effizientere Gestaltung unternehmerischer Prozesse in den Planungs- und Ausführungsphasen im Bauwesen. Transparente Kosten- und Mengenermittlungen sollen bei den ausführenden Unternehmen eine höhere Genauigkeit in der Kalkulation ermöglichen. Am Beispiel zwei regionaler Projekte des Hoch- und des Tiefbaus werden die Prozesse, die Schnittstellen als auch die Zusammenarbeit, der an den Bauprojekten beteiligten Gewerke aufgezeigt.

Die Bauhaus-Universität Weimar und die FH Erfurt stellen für das Projekt sechs studentische Vertreter aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Management für Bau, Immobilien und Infrastruktur zur Verfügung. Die im BIM-Verfahren geschulten Studierenden werden als Botschafter in mehreren Hoch- und Tiefbauunternehmen die Prozesse begleiten. Im Zuge der Projektbearbeitung werden auch geeignete Software-Lösungen getestet und interdisziplinär angewendet.